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AMBULANT ODER STATIONÄR? – BITTMANN: „WIR MÜSSEN MAUERN EINREISSEN“

21. Juni 2007 - eur Berlin, 21. Juni 2007 – „Die ökonomische Rivalisierung zwischen ambulantem und stationärem Sektor zu Lasten der Patienten muss gestoppt werden. Es ist unsere Aufgabe die Patienten gemeinsam gut zu versorgen.“ Dies erklärt der Vorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, Dr. Klaus Bittmann, auf dem Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit in Berlin. Dr. Bittmann warnt davor, die dezentrale flächendeckende Versorgung mit Haus- und Fachärzten zu schwächen. Krankenhäuser mit ihrem ungleich höheren Finanzbedarf und großen bürokratischen Apparat könnten die Arbeit der niedergelassenen Ärzte nicht ersetzen.

eur Berlin, 21. Juni 2007 – „Die ökonomische Rivalisierung zwischen ambulantem und stationärem Sektor zu Lasten der Patienten muss gestoppt werden. Es ist unsere Aufgabe die Patienten gemeinsam gut zu versorgen.“ Dies erklärt der Vorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, Dr. Klaus Bittmann, auf dem Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit in Berlin. Dr. Bittmann warnt davor, die dezentrale flächendeckende Versorgung mit Haus- und Fachärzten zu schwächen. Krankenhäuser mit ihrem ungleich höheren Finanzbedarf und großen bürokratischen Apparat könnten die Arbeit der niedergelassenen Ärzte nicht ersetzen.

Die sektorenübergreifende Zusammenarbeit funktioniere auf kollegialer Ebene nach wie vor gut, werde aber immer stärker von ökonomisch bedingtem Konkurrenzdenken geprägt. „Wir müssen miteinander reden, die Mauern einreißen. Der richtige Weg ist eine gemeinsame Versorgungskette“, unterstreicht Dr. Bittmann auf einer Podiumsdiskussion des NAV-Virchow-Bundes zum Thema „Wohin mit dem Patienten? Kooperation oder Konkurrenz zwischen ambulanter und stationärer Versorgung“. Dafür müsse auch das Kollektivvertragssystem – gerade in Schnittbereichen von ambulant und stationär – modifiziert werden.

„Die Ärzte müssen sich jetzt für den Wettbewerb wappnen und dürfen sich von den großen Klinikkonzernen nicht das Heft aus der Hand nehmen lassen“, fordert der Bundesvorsitzende. Durch gezielte Kooperationen könnten Ärzte eine Marktmacht bilden und dem Dividendendurst finanzstarker Investoren trotzen. Dr. Bittmann betont, dass bei allem Ringen um Wettbewerbsfähigkeit eines nicht vergessen werden dürfe: „Ein guter Arzt und ein vertrauensvolles Verhältnis sind dem Patienten immer noch am wichtigsten!“

Der Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands, so Dr. Bittmann, werde seine Mitglieder auch in Zukunft bei allen Fragen zu ärztlichen Kooperationsmöglichkeiten unterstützen und beraten sowie dieses Angebot sukzessive ausbauen.


Der NAV-Virchow-Bund ist der einzige freie ärztliche Verband, der ausschließlich die Interessen aller niederlassungswilligen, niedergelassenen und ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete vertritt.

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