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Corona-Virus: Informationen für Arztpraxen

Die Corona-Pandemie hat gravierende Folgen für das Gesundheitswesen. Praxen und Kliniken bestehen derzeit einen massiven Belastungstest.

Als Verband der niedergelassenen Ärzte unterstützt der Virchowbund, indem wir auf dieser Seite die wichtigsten Informationen zusammenfassen, die Praxisärzte jetzt in ihrer täglichen Arbeit brauchen.

  • Praxisorganisation und -ausstattung
  • Rechtliche und wirtschaftliche Aspekte
  • Medizinische Fragen zu COVID-19

Die Informationen werden laufend aktualisiert. Schauen Sie deshalb bitte regelmäßig hier vorbei.

 

Corona-Debatte mit Jens Spahn

Am 8.7.2020 sprach der Virchowbund-Bundesvorsitzende Dr. Dirk Heinrich mit Minister Jens Spahn über Corona und die niedergelassenen Ärzte und mahnte: „Wir werden wieder Infektpraxen brauchen, das muss jetzt vorbetreitet werden.“

Außerdem kritisierte er die Bayrische Regierung für die Entmachtung der KV. Auch Schutzausrüstung und finanzielle Hilfen kamen zur Sprache.

Die Aufzeichnung des Videos finden Sie auf YouTube.

 

Jüngste Aktualisierungen

Fast alle Corona-Sonderregelungen zur Verordnung von Leistungen in der GKV sind am 30.6. ausgelaufen.

 

Folgende Regelungen gelten nicht mehr:

  • Porto-Erstattung für Versand von
    • Folge-Arzneimittelverordnungen (auch BtM-Rezepte),
    • Verordnungen einer Krankenbeförderung (Muster 4),
    • Überweisungen (Muster 6 und 10)
    • Folgeverordnungen für die häusliche Krankenpflege (Muster 12) sowie für Heilmittel (Muster 13, 14, und 18)
  • Ausstellung und Versand von Folgeverordnungen SAPV
  • Rückwirkende Folgeverordnungen in der häuslichen Krankenpflege
  • Verordnete Hilfsmittel müssen wieder innerhalb von 14 Tagen (statt 28) in Anspruch genommen werden
  • Frist zur Vorlage von Verordnungen von häuslicher Krankenpflege, spezialisierter ambulanter Palliativversorgung sowie Soziotherapie bei der Krankenkasse beträgt wieder 3 Tage (statt 10)
  • Ausgeweitete Telefonkonsultationen aller Fachgruppen (GOP 01433 – 01435)
  • Verordnungen nach telefonischer Anamnese bei bekannten Patienten
  • Versorgung ohne Einlesen der Versichertenkarte
  • Substitutions-Gespräche per Telefon
  • AU-Bescheinigung per Telefon / bei Quarantäne (galt nur bis 31.5.2020)

 

Diese Regelungen gelten weiterhin:

  • Extrabudgetäre Vergütung aller Leistungen im Zusammenhang mit Infektion(sverdacht)
  • Unbegrenzte Videosprechstunde
  • Quartalsbezogene Kontrolluntersuchungen und Schulungen für DMP-Patienten dürfen ausfallen
  • Untersuchungszeiträume für U6 – U9 und Toleranzzeiten sind ausgesetzt
  • Eine verordnete Heilmitteltherapie muss innerhalb von 28 Tagen (statt 14) begonnen werden.
  • Krankentransporte zur ambulanten Behandlung von nachweislich an COVID-19 Erkrankten dürfen ohne Genehmigung der Krankenkasse verordnet werden (auch bei behördlich angeordneter Quarantäne).
  • Entlassmanagement: Krankenhäuser dürfen zum Übergang in die ambulante Versorgung für bis zu 14 Tage Leistungen veranlassen und Bescheinigungen ausstellen.
  • Substitutions-Gespräche per Video
  • Gespräch und Abstrichentnahme bei Warnung durch die Corona-App können per GOP 32811 bzw. Zusatz 02402 abgerechnet werden. Kennzeichnen Sie die Abrechnung außerdem mit der Ausnahmekennnummer 32006. Im Zusammenhang mit einer Warnung der App darf NICHT die Kennnummer 88240 verwendet werden.

 

Hotline für Praxisärzte

Rechtsberatung
Praxisservice

Mitglieder im Virchowbund können sich mit Fragen an unsere Hotline wenden:

 

Hotline Rechtsberatung: 030 / 28 87 74 - 125

Hotline Praxisservice: 030 / 28 87 74 - 120

 

(Montag bis Donnerstag 8-16 Uhr, Freitag 8-13 Uhr)

 

 

Wichtige Telefonnummern bei SARS-CoV-2-Verdacht

  • 116 117: Ärztlicher Bereitschaftsdienst

  • 115: Einheitliche Behördennummer

  • 0800 011 77 22: Unabhängige Patientenberatung

  • 0800 11 10 111: Krisentelefon

  • 0800 11 10 333: Kinder- und Jugendtelefon

  • 030 346 465 100: Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums

 

 

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