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DIE SPEISUNG DER ZIG-TAUSEND – DAS WUNDER DER KBV

03. August 2009 - eur Berlin, 3. August 2009 – Zu den vorläufigen Honorarergebnissen für das erste Quartal 2009 erklärt der Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, Dr. Klaus Bittmann:

„Dr. Andreas Köhler – ein Erfolgsmensch oder ein Taschenspieler? Im August 2008 verkündete der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), dass ab 2009 endlich ein ärztliches Honorar in Euro und Cent mit einem zusätzlichen Aufschlag von 10 Prozent zur Auszahlung kommen wird. Rosige Zeiten also für alle ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte bei 30 Prozent Unterfinanzierung.

eur Berlin, 3. August 2009 – Zu den vorläufigen Honorarergebnissen für das erste Quartal 2009 erklärt der Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, Dr. Klaus Bittmann:

„Dr. Andreas Köhler – ein Erfolgsmensch oder ein Taschenspieler? Im August 2008 verkündete der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), dass ab 2009 endlich ein ärztliches Honorar in Euro und Cent mit einem zusätzlichen Aufschlag von 10 Prozent zur Auszahlung kommen wird. Rosige Zeiten also für alle ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte bei 30 Prozent Unterfinanzierung.

Ernüchternd fielen die ersten Berechnungen im Januar dieses Jahres aus. Die Honorarreform mit landes- und fachgruppenspezifischen Regelleistungsvolumen (RLV) für die reguläre Grundversorgung löste Existenzängste aus. Wo war das Geld geblieben? Im Gesundheitsfonds, bei den KVen, bei den Kassen oder einfach versickert? Erklärungsnot.

Und jetzt so was! Vergangene Woche drängte es Herrn Dr. Köhler vor die Kameras: Alles wird gut, ein Wunder! Es sind doch 7,8 Prozent mehr Honorar geworden, sogar gegenüber 2008. Dass die Zahlen weitgehend unvollständig sind und unter Vorbehalt analysiert werden müssten, fällt unter den Tisch. Statistische Irreführung? Egal! Das einzige, was zählt, ist die Erfolgsgeschichte. Also, Ärzte, lasst das Klagen!

Selbst Mathematiker haben Mühe, die Wege der enormen Gesamtvergütung von über 30 Milliarden Euro zum Doktor zu verstehen. Der einzelne Arzt erwartet schlicht Entgelt für seine Leistung am Patienten und für seine Praxis. Was soll da Statistik oder virtuelle Kalkulation? Welcher freie Beruf akzeptiert Leistungsvergütung abhängig von einer gigantischen, zentralen Verteilungsmaschinerie? Das Honorarsystem ist in seiner Intransparenz und Willkür kaum besser zu beschreiben, als durch die aktuelle Veröffentlichung. Deshalb plädiere ich dafür, die zentrale Honorarverteilung schnellstens zu beenden. Im falschen System können auch Nachbesserungen nichts Gutes bringen. Die vermeintliche Erfolgsstory mit Gewinnern und Verlierern zu untermauern ist zu einfach."

Der NAV-Virchow-Bund ist der einzige freie ärztliche Verband, der ausschließlich die Interessen aller niederlassungswilligen, niedergelassenen und ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete vertritt.

NAV-Virchow-Bund, Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands
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