Landesgruppen Baden-Württemberg Bayern Saarland Rheinland-Pfalz Hessen Nordrhein Westfalen-Lippe Niedersachsen / Bremen Hamburg Schleswig-Holstein Mitteldeutschland Mitteldeutschland Mitteldeutschland Mecklenburg-Vorpommern Berlin/Brandenburg

Aktuelles

Diskussion um rascheres Impfen durch Hausärzte ist absurd

15. März 2021 - Die derzeitige Diskussion um den Startzeitpunkt für die Impfung in Hausarztpraxen jetzt geht nach Ansicht des Verbandes der niedergelassenen Ärzte (Virchowbund) vollständig am Thema vorbei. Der Grund: Es gibt dafür momentan einfach nicht genügend Impfstoff.

„Eine Debatte darüber, wer am schnellsten einen nicht vorhandenen Impfstoff verimpfen kann, ist ehrlich gesagt an Absurdität nicht zu überbieten“, stellt der Bundesvorsitzende des Virchowbundes, Dr. Dirk Heinrich, fest.

Solange von den Impfstoffherstellern so wenig geliefert werde, dass in großem Maße priorisiert werden müsse, könne die Entscheidung über eine Impfberechtigung nicht am Tresen in den Hausarztpraxen fallen. „Das würde vor Ort schnell eskalieren und sehr unschöne Schlagzeilen produzieren. Das wollen wir niedergelassenen Haus- und Fachärzte auf keinen Fall“, betont Dr. Heinrich.

„Wenn, wie zu erwarten ist, im zweiten Quartal ausreichend Impfstoff geliefert wird, dass in den Praxen faktisch nicht mehr priorisiert werden muss, schlägt die Stunde der niedergelassenen Ärzte. Dann wird es auch nur mit unserer Hilfe gelingen, alle Vakzine zu verimpfen und damit den entscheidenden Beitrag zum Ende der Pandemie zu leisten“, so Dr. Heinrich.

Die von Ärztevertretern angefachte Diskussion, wann und wie viel in Hausarztpraxen verimpft werden kann, vermittelt aber einen völlig falschen Sachstand, führt die Patienten in die Irre und trägt maßgeblich zu einer vermeidbaren Verunsicherung der Bevölkerung bei.

Sinnvoll ist es dagegen, dass bereits jetzt in Schwerpunktpraxen und bei Hausbesuchen durch Hausärzte solche Menschen gemäß Priorisierung geimpft werden, die nicht selbst eines der Impfzentren aufsuchen können.

Der Virchowbund ist der einzige freie ärztliche Verband, der ausschließlich die Interessen aller niederlassungswilligen, niedergelassenen und ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete vertritt.

Virchowbund
Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands
Leiter der Pressestelle: Klaus Greppmeir
Pressereferent: Adrian Zagler
Chausseestraße 119b
10115 Berlin
Tel: 030 / 28 87 74 - 0
Mobil: 0173 / 70 09 268
Fax: 030 / 28 87 74 - 115
E-Mail: presse@virchowbund.de
Web: www.virchowbund.de
Twitter: www.twitter.com/virchowbund

Mediacenter

Fotos, Videos und andere Downloads finden Sie in unserem Mediacenter.

Zu den Downloads

Ansprechpartner

Klaus Greppmeir
Hauptgeschäftsführer
Leiter der Pressestelle

Chausseestraße 119b
10115 Berlin
Tel: 030 / 28 87 74 0
Fax: 030 / 28 87 74 115
klaus.greppmeir@virchowbund.de