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Aktuelles

Dr. Heinrich für KBV-Neuanfang – inhaltlich und personell!

Berlin, 03. März 2011 - „Ein einfaches ‚Weiter so, Augen zu und durch‘ kann es nicht geben. Das wäre ein fatales Signal an die ärztliche Basis“, sagt Dr. Dirk Heinrich, Bundesvorsitzender des NAV-Virchow-Bundes, mit Blick auf die anstehenden Wahlen zur KBV-Vertreterversammlung. Ein Dreier-Vorstand wäre solch ein Neuanfang. Die Akzeptanz der Selbstverwaltung sei nicht ohne Grund auf sehr niedrigem Niveau und führe letztendlich zu ihrer Selbstzerstörung. „Das wäre dann ein später Sieg für Ulla Schmidt“, warnt der Bundesvorsitzende des Verbandes der niedergelassenen Ärzte Deutschlands.

„Ich stehe für ein Amt im KBV-Vorstand bereit.“ - Dr. Heinrich bei der Vorstandswahl der KBV (© Pietschmann)

Bereits in der vergangenen Woche legte Dr. Heinrich einen Zehn-Punkte-Plan zur Reanimation der Selbstverwaltung vor: „Klare Kante für einen EBM, der tatsächliche Kosten und ärztliche Vergütung betriebswirtschaftlich sauber abbildet, Honorarverteilung ohne Budgetierung und echte Entbürokratisierung sind die Kernthemen“, bekräftigt Dr. Heinrich nun die darin vorgegebene Marschrichtung.

Vor allem Budgetierung, Rationierung und Bürokratisierung seien für die niedergelassenen Ärzte unerträglich, betont der praktizierende Facharzt für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und Facharzt für Allgemeinmedizin. Dr. Heinrich fordert daher deutlich: „Ein Kassenarzt, der voll arbeitet und eine durchschnittliche Scheinzahl hat, muss von diesen Kassenpatienten auch leben können. Alles andere ist pervers.“

Mit Blick auf die nötigen Reformen zeigt sich der Bundesvorsitzende kämpferisch: „Das wird nicht ohne massiven Konflikt mit Politik und Kassen gehen – aber dieser Konflikt muss ausgetragen werden.“ Dafür benötige es die Einheit aus Basis, Fachverbänden, Berufsverbänden, KVen und KBV-Führung. Angesichts des Einzugs vieler systemkritischer Ärzte in die VVen der Bundesländer ist Dr. Heinrich optimistisch: „Ich sehe gute Chancen für einen Neuanfang.“

Abschließend resümiert der Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, dass man nicht ein solches Programm und harte Forderungen aufstellen könne und dann selbst nicht zur Verfügung steht: „Ich stehe für ein Amt im KBV-Vorstand bereit.“

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