Landesgruppen Baden-Württemberg Bayern Saarland Rheinland-Pfalz Hessen Nordrhein Westfalen-Lippe Niedersachsen / Bremen Hamburg Schleswig-Holstein Mitteldeutschland Mitteldeutschland Mitteldeutschland Mecklenburg-Vorpommern Berlin/Brandenburg

Aktuelles

IKK-VORWÜRFE ZU VERORDNUNGSVERHALTEN DER NIEDERGELASSENEN ÄRZTE: ABSURD UND NICHT FUNDIERT

28. September 2004 - eur Berlin, 28. September 2004 – „Ärzte verordnen nach wie vor wirtschaftlich und nach medizinischem Standard“, betont der Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands, Dr. Maximilian Zollner. Die Vorwürfe des IKK-Bundesverbandes, Ärzte würden seit Jahresbeginn bei rezeptfreien Arzneimitteln auf verschreibungspflichtige Alternativen ausweichen (Substitution), seien absurd, in dieser pauschalen Darstellung falsch, und sie werden von der IKK auch nicht von Zahlen untermauert.

eur Berlin, 28. September 2004 – „Ärzte verordnen nach wie vor wirtschaftlich und nach medizinischem Standard“, betont der Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands, Dr. Maximilian Zollner. Die Vorwürfe des IKK-Bundesverbandes, Ärzte würden seit Jahresbeginn bei rezeptfreien Arzneimitteln auf verschreibungspflichtige Alternativen ausweichen (Substitution), seien absurd, in dieser pauschalen Darstellung falsch, und sie werden von der IKK auch nicht von Zahlen untermauert.

Stattdessen sind die Einsparerfolge bei den Arzneimittelausgaben in Höhe von 1,4 Milliarden Euro im ersten Halbjahr dieses Jahres unter anderem auf den Ausschluss von rezeptfreien Medikamenten zurückzuführen. „Der große Einsparerfolg liegt eben darin, dass von den Ärzten nicht substituiert worden ist“, bekräftigt Dr. Zollner.

Der IKK-Bundesverband warf Ärzten pauschal vor, sie würden den gesetzlichen Leistungsausschluss von nicht verschreibungspflichtigen Arzneimitteln umgehen und berichtete über Zunahmen bei der Verordnung von rezeptpflichtigen Antiallergika.

Die von der IKK genannten Verordnungen von Antiallergika, so Dr. Maximilan Zollner, seien nicht repräsentative Bereiche, die aber eine Folge der Gesundheitsreform deutlich zeigten: Durch das Abwälzen von Belastungen auf den Patienten kommt es speziell bei allergischen Krankheitsbildern oft zu Notsituationen bei den Patienten.

„Ein Allergiker hat ein schweres Krankheitsbild und ist auf seine Medikamente angewiesen. Der regelmäßige Kauf eines rezeptfreien Medikamentes, das zudem häufig seit Jahresbeginn teurer geworden ist, überlastet viele Patienten in ihren finanziellen Möglichkeiten. Um die Therapietreue des Patienten zu erhalten, gibt es für den Arzt oftmals keine Alternative zu rezeptpflichtigen Antiallergika. Ein Therapiebruch hätte weitaus schlimmere medizinische und anschließend auch volkswirtschaftliche Folgen. Aber der Arzt steht dabei oft unter einem moralischen Zugzwang, dem er sich nicht entziehen kann“, berichtet Dr. Zollner.

Der NAV-Virchow-Bund ist der einzige freie ärztliche Verband, der ausschließlich die Interessen aller niederlassungswilligen, niedergelassenen und ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete vertritt.

NAV-Virchow-Bund, Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands
Leiter der Pressestelle: Klaus Greppmeir
Pressereferenten: Thomas Hahn, Julia Bathelt
Chausseestraße 119b, 10115 Berlin
Telefon (03 0) 28 87 74 - 0, Fax (03 0) 28 87 74 - 1 15,
Email: presse@nav-virchowbund.de
NAV-Virchow-Bund im Internet: http://www.nav-virchowbund.de

Der Virchowbund ist der einzige freie ärztliche Verband, der ausschließlich die Interessen aller niederlassungswilligen, niedergelassenen und ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete vertritt.

Virchowbund
Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands
Leiter der Pressestelle: Klaus Greppmeir
Pressereferent: Adrian Zagler
Chausseestraße 119b
10115 Berlin
Tel: 030 / 28 87 74 - 0
Fax: 030 / 28 87 74 - 115
E-Mail: presse@virchowbund.de
Web: www.virchowbund.de
Twitter: www.twitter.com/virchowbund

Mediacenter

Fotos, Videos und andere Downloads finden Sie in unserem Mediacenter.

Zu den Downloads

Ansprechpartner

Klaus Greppmeir
Hauptgeschäftsführer
Leiter der Pressestelle

Chausseestraße 119b
10115 Berlin
Tel: 030 / 28 87 74 0
Fax: 030 / 28 87 74 115
klaus.greppmeir@virchowbund.de