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IMMER MEHR PATIENTEN OHNE KRANKENVERSICHERUNG: KASSEN UND PATIENTENBEAUFTRAGTE MÜSSEN HANDELN!

13. Januar 2005 - eur Berlin, 13. Januar 2005 – Vor einer sozialen Katastrophe für nicht mehr krankenversicherte Langzeitarbeitslose warnt der Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands, NAV-Virchow-Bund:
„In den Praxen niedergelassener Ärzte zeigt sich in den letzten Wochen vermehrt, dass Patienten mit ernsthaften Erkrankungen behandelt werden müssen, die keine Krankenversicherung mehr haben. In der Regel sind dies Menschen, die auf Grund von Hartz IV keine Leistungen mehr empfangen und anschließend nicht über den Ehepartner familienversichert sind oder aus Unachtsamkeit vergessen, sich freiwillig weiter krankenzuversichern“, berichtet der Bundesvorsitzende des Verbandes der niedergelassenen Ärzte, Dr. Maximilian Zollner.

eur Berlin, 13. Januar 2005 – Vor einer sozialen Katastrophe für nicht mehr krankenversicherte Langzeitarbeitslose warnt der Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands, NAV-Virchow-Bund:

„In den Praxen niedergelassener Ärzte zeigt sich in den letzten Wochen vermehrt, dass Patienten mit ernsthaften Erkrankungen behandelt werden müssen, die keine Krankenversicherung mehr haben. In der Regel sind dies Menschen, die auf Grund von Hartz IV keine Leistungen mehr empfangen und anschließend nicht über den Ehepartner familienversichert sind oder aus Unachtsamkeit vergessen, sich freiwillig weiter krankenzuversichern“, berichtet der Bundesvorsitzende des Verbandes der niedergelassenen Ärzte, Dr. Maximilian Zollner.

„Daher fordern wir die Krankenkassen und die Patientenbeauftragte, Helga Kühn-Mengel, auf, unverzüglich eine Lösung zu finden, damit solche Personen sofort weiterversichert werden können. Die Kassen haben zudem eine Fürsorgepflicht, sofort nach bekannt werden des Wegfalls der Krankenversicherung, auf den vormals Versicherten einzuwirken und über die Konsequenzen zu informieren“, erklärt Dr. Zollner.

Nach Berichten aus Brandenburg sind dort über 4.000 Menschen seit Jahresbeginn ohne Krankenversicherungsschutz. Das entspricht 0,16 Prozent der Einwohnerzahl. Hochgerechnet auf den Bund ergäben dies über 130.000 Menschen.

Im Falle einer notwendigen medizinischen Behandlung, so Dr. Zollner, blieben diese Patienten auf den Kosten sitzen. Durch die Kosten für die Behandlung in den Arztpraxen, aber noch vielmehr in Krankenhäusern, komme auf die Betroffenen im Extremfall eine Kostenlawine zu, die bei Einzelnen oftmals in Überschuldung endet.

Der NAV-Virchow-Bund ist der einzige freie ärztliche Verband, der ausschließlich die Interessen aller niederlassungswilligen, niedergelassenen und ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete vertritt.

NAV-Virchow-Bund, Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands
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