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Kassen betreiben vorsätzliche Diskriminierung der Ärzte

Köln, 07. August 2002 - Gegen die vorsätzliche Diskrimierung und Kriminalisierung der Vertragsärzte durch die Krankenkassen hat sich der Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands, Dr. Maximilian Zollner, entschieden verwahrt. Es sei unerträglich, mit welchen unlauteren Mitteln von Seiten der Krankenkassen versucht werde, ihre Machtposition im Gesundheitswesen auszubauen.

Denn nicht anders könne die erneute Diffamierung eines ganzen Berufsstandes gewertet werden, wenn das Vorstandsmitglied des Verbandes der Innungskrankenkassen, Gernot Kiefer, im Namen der Krankenkassen wiederholt behaupte, 20 Prozent der Vertragsärzte betrügen bei der Abrechnung. Der Aufforderung, seriöse Zahlen statt unrichtiger Hochrechnungen und Schätzungen vorzulegen, sei Kiefer bisher jedoch nicht nachgekommen. Denn sonst hätte er mitteilen müssen, dass die Zahl der Verdächtigen stark rückläufig ist.

Obwohl der NAV-Virchow-Bund bereits mehrfach gefordert habe, das Sachleistungssystem in der Gesetzlichen Krankenversicherung durch Kostenerstattung abzulösen, werde dies von den Krankenkassen abgelehnt. Nur durch Rechnungslegung herrsche jedoch volle Transparenz für Patient und Krankenkasse, insbesondere auch über die Höhe der Vergütung für die jeweils in Anspruch genommene ärztliche Leistung.

Anstatt die Vertragsärzte ständig als Abrechnungsbetrüger und Manipulateure zu verunglimpfen, wäre es endlich an der Zeit, durch die Kostenerstattung Klarheit in die Abrechnung zu schaffen. Dann hätten die Krankenkassen auch die Daten, die sie ständig forderten, erklärte Zollner.

Der Virchowbund ist der einzige freie ärztliche Verband, der ausschließlich die Interessen aller niederlassungswilligen, niedergelassenen und ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete vertritt.

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