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KASSEN ERHALTEN ZEHN MILLIARDEN MEHR: DAS MÜSSTE ZUNÄCHST FÜR EINE BESSERE VERSORGUNG REICHEN !

07. Oktober 2008 - eur Berlin, 7. Oktober 2008 – Zum heutigen Kabinettsbeschluss der Bundesregierung, den einheitlichen Beitragssatz zur Gesetzlichen Krankenversicherung auf 15,5 Prozent festzulegen, erklärt der Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, Dr. Klaus Bittmann: "Jetzt haben die Krankenkassen im nächsten Jahr insgesamt ein Plus von 10 Milliarden Euro. Das dürfte für eine ordentliche Versorgung der Patienten zunächst ausreichen. Das Jammern der Kassen nach mehr Geld findet auf zweifelhaftem Niveau statt und bedient sich pikanterweise der gleichen Argumente, mit denen niedergelassene Ärzte und Krankenhäuser erst vor wenigen Wochen um mehr Geld gekämpft haben: die Versorgungsqualität der Patienten ist gefährdet.

eur Berlin, 7. Oktober 2008 – Zum heutigen Kabinettsbeschluss der Bundesregierung, den einheitlichen Beitragssatz zur Gesetzlichen Krankenversicherung auf 15,5 Prozent festzulegen, erklärt der Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, Dr. Klaus Bittmann:

"Jetzt haben die Krankenkassen im nächsten Jahr insgesamt ein Plus von 10 Milliarden Euro. Das dürfte für eine ordentliche Versorgung der Patienten zunächst ausreichen. Das Jammern der Kassen nach mehr Geld findet auf zweifelhaftem Niveau statt und bedient sich pikanterweise der gleichen Argumente, mit denen niedergelassene Ärzte und Krankenhäuser erst vor wenigen Wochen um mehr Geld gekämpft haben: die Versorgungsqualität der Patienten ist gefährdet.

Dabei haben viele Kassen selbst die Chancen vertan, die zur Verfügung stehenden Mittel zielorientiert zu verwenden und sinnvolle Versorgungskonzepte der Integrierten Versorgung umzusetzen, Direktverträge auszubauen oder Sonderverträge beispielsweise zur Onkologie oder beim Ambulanten Operieren zu unterstützen. Stattdessen werden diese Projekte jetzt durch dumpfen Sparwillen kopflos gekündigt. Die Lösung durch einen staatlich festgesetzten Beitragssatz und die quasi Auflösung der Verantwortung in Selbstverwaltung ist dabei nur die Folge dieses Agierens der Kassen in der Vergangenheit.

Nun haben die Kassen die Chance, einen erneuten Anlauf zu nehmen, um mit innovativen Konzepten die Versorgung tatsächlich zu verbessern, statt nur die eigene Marktposition zu optimieren. Jetzt gilt es, dass aus einem Einheitsbeitrag nicht ein Einheits-brei in der Patientenversorgung wird. Die niedergelassenen Ärzte jedenfalls stehen den Kassen als Partner gerne zur Seite – für versorgungsorientierte Konzepte!"

Der NAV-Virchow-Bund ist der einzige freie ärztliche Verband, der ausschließlich die Interessen aller niederlassungswilligen, niedergelassenen und ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete vertritt.

NAV-Virchow-Bund, Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands
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