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KASSEN MÜSSEN BEI HONORARVERHANDLUNGEN FÜR ÄRZTE ALTES SCHUBLADENDENKEN ÜBERWINDEN

12. August 2008 - eur Berlin, 12. August 2008 – Der Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands, NAV-Virchow-Bund, fordert die Kassen auf, sich neuen Anforderungen und Realitäten zu stellen, anstatt das bestehende Schubladen-Denken aus den letzten 20 Jahren fortzuführen. „Die bloße Verweigerung längst unstrittiger Honorarforderungen der Ärzteschaft führt nicht zum Ziel einer besseren Versorgung, sondern verschlechtert sie weiter“, erklärt der Bundesvorsitzende Dr. Klaus Bittmann. Der rasant fortschreitende Ärztemangel sei eine direkte Folge der Honorarpolitik der Krankenkassen in den vergangenen Jahren.

eur Berlin, 12. August 2008 – Der Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands, NAV-Virchow-Bund, fordert die Kassen auf, sich neuen Anforderungen und Realitäten zu stellen, anstatt das bestehende Schubladen-Denken aus den letzten 20 Jahren fortzuführen. „Die bloße Verweigerung längst unstrittiger Honorarforderungen der Ärzteschaft führt nicht zum Ziel einer besseren Versorgung, sondern verschlechtert sie weiter“, erklärt der Bundesvorsitzende Dr. Klaus Bittmann. Der rasant fortschreitende Ärztemangel sei eine direkte Folge der Honorarpolitik der Krankenkassen in den vergangenen Jahren.

„Der blinde Druck auf die Kostenbremse und das Bemühen alter Klischees von mutmaßlich ‚üppigen Ärzteverdiensten‘ ist dabei ebenso falsch wie nicht Ziel führend“, betont Dr. Bittmann. Auch die Fortschreibung alter Fehler, beispielsweise das gigantische flächendeckende Sponsoring von strukturierten Behandlungsprogrammen (DMPs) mit zweifelhaftem medizinischem Nutzen spreche nicht dafür, dass die Krankenkassen gesundheitspolitisch in der Gegenwart angekommen seien. „Stattdessen haben die Kassen bislang eine differenziertere Versorgung nach den bestehenden Möglichkeiten verhindert und wenig Mut zu einzelvertraglichen Lösungen gefunden“, stellt der Bundesvorsitzende fest.

„Die Krankenkassen betreiben mit ihrer starren Haltung ein gefährliches Spiel mit der medizinischen Versorgung ihrer Versicherten. Es ist inzwischen nachgewiesen, dass ein Drittel der Leistungen im ambulanten Sektor nicht vergütet werden. Wenn nun ein teilweiser Ausgleich in Höhe von rund 4,5 Milliarden Euro hierfür verweigert wird, tragen die Krankenkassen eine direkte Mitschuld an der Verschärfung des Ärztemangels. Selbst die Politik hat hier bereits mehr Einsicht gezeigt, als die Kassenfunktionäre“, so Dr. Bittmann.

Der NAV-Virchow-Bund ist der einzige freie ärztliche Verband, der ausschließlich die Interessen aller niederlassungswilligen, niedergelassenen und ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete vertritt.

NAV-Virchow-Bund, Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands
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