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KBV-MODELL DER VERSORGUNGSEBENEN: STATT SEKTOREN ZU ÜBERWINDEN WERDEN NEUE AUFGEBAUT

15. April 2008 - eur Berlin, 15. April 2008 – Zum Modell der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, über die künftige Aufteilung der medizinischen Versorgung in verschiedene Ebenen erklärt der Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, Dr. Klaus Bittmann: „Mit der Vorlage des Versorgungsebenen-Modells hat die KBV ihren Kampf um den Erhalt des Monopols der gesamten ambulanten ärztlichen Versorgung aufgegeben. Aber anstatt integrierte Versorgungsprozesse, Managed-Care-Modelle zu entwickeln, Haus- und Fachärzte in der ambulanten Versorgung und im Sinne einer optimalen Patienten-Versorgung zu vernetzen, bildet die KBV mit einem Primärarztmodell neue Sektoren und spaltet die Fachärzteschaft auf.“

eur Berlin, 15. April 2008 – Zum Modell der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, über die künftige Aufteilung der medizinischen Versorgung in verschiedene Ebenen erklärt der Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, Dr. Klaus Bittmann: „Mit der Vorlage des Versorgungsebenen-Modells hat die KBV ihren Kampf um den Erhalt des Monopols der gesamten ambulanten ärztlichen Versorgung aufgegeben. Aber anstatt integrierte Versorgungsprozesse, Managed-Care-Modelle zu entwickeln, Haus- und Fachärzte in der ambulanten Versorgung und im Sinne einer optimalen Patienten-Versorgung zu vernetzen, bildet die KBV mit einem Primärarztmodell neue Sektoren und spaltet die Fachärzteschaft auf.“

Für die Bildung von Ärztenetzen sei das Modell der Versorgungsebenen pures Gift. Denn anstatt eine sektorenübergreifende Durchlässigkeit zu schaffen und unterschiedliche Fachbereiche zu verbinden, baue die KBV mit ihrem Modell neue Sektoren auf. „Bei der Gestaltung der Versorgung der Zukunft geht es aber weniger darum, die in freier Praxis niedergelassenen Ärzte egal welcher Fachrichtung einzelnen Versorgungsbereichen zuzuordnen und dadurch neue Sektoren zu schaffen“, unterstreicht Dr. Bittmann.

Besonders erstaunlich sei, wenn die KBV in diesem Zusammenhang mit dem Argument der „Wettbewerbsfähigkeit“ ein modifiziertes Primärarztsystem in eine kollektivvertragliche Versorgung übernimmt, die nahezu ausschließlich unter dem Dach der KVen stattfinden soll.

„Paradox wird das KBV-Modell bei der Betrachtung des Gebots der Gleichbehandlung von Fachgruppen: Wenn die KBV zulässt, dass ein Teil der Fachärzte Versorgung und Vergütung außerhalb des Kollektivvertrages suchen muss, ist dies eine einseitige Be-nachteiligung der Fachärzte und dient nicht der fachübergreifenden Versorgung. Hausärzte hingegen, die das KV-System scharenweise verlassen wollen, werden mit einer ‚Hausarzt-KV light‘ geködert“, betont der Bundesvorsitzende.

Der NAV-Virchow-Bund ist der einzige freie ärztliche Verband, der ausschließlich die Interessen aller niederlassungswilligen, niedergelassenen und ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete vertritt.

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