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KEINE ZENTRALSPEICHERUNG VON PATIENTENDATEN: DEUTSCHLAND MUSS AUS PANNENSERIE IN GROSSBRITANNIEN LERNEN

09. Januar 2008 - eur Berlin, 9. Januar 2008 – „Die gematik muss die Zentralspeicherung von Patientendaten dringend überdenken und Alternativlösungen prüfen.“ Dies fordert der Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, Dr. Klaus Bittmann, angesichts der jüngsten Pannenserie in Großbritannien. Dort sind kürzlich Daten von mehr als 160.000 Patienten verloren gegangen.

eur Berlin, 9. Januar 2008 – „Die gematik muss die Zentralspeicherung von Patientendaten dringend überdenken und Alternativlösungen prüfen.“ Dies fordert der Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, Dr. Klaus Bittmann, angesichts der jüngsten Pannenserie in Großbritannien. Dort sind kürzlich Daten von mehr als 160.000 Patienten verloren gegangen. „Dieser Zwischenfall zeigt einmal mehr, wie fehleranfällig zentrale Datenbanken sind. Die sensiblen Patientendaten erfordern jedoch ein verlässliches System und einen sorgsamen Umgang“, erklärt der Bundesvorsitzende. Selbst in einem nationalen Gesundheitswesen wie dem britischen National Health Service setze man nicht auf Zentralspeicherung, unterstreicht Dr. Bittmann. Stattdessen würden im Vereinigten Königreich derzeit große regionale Datenbanken aufgebaut, die miteinander verknüpft sind.

Der Bundesvorsitzende plädiert dafür, Patientendaten in möglichst kleinen Einheiten zu speichern. „Eine echte Alternative wäre die vom NAV-Virchow-Bund favorisierte USB-Lösung. Die Daten werden auf der karteneigenen Datenbank gespeichert und können nur bei Vorlage der USB-Karte geöffnet und verändert werden. So bleibt der Patient Herr seiner Daten“, betont Dr. Bittmann. „Bislang hält die gematik jedoch stoisch an einem System fest, das längst von neuen, besseren Lösungen überholt wurde. Statt die Augen vor Alternativmodellen zu verschließen, sollten diese endlich vorbehaltlos getestet werden.“


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