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KOALITIONSVERTRAG ZU GESUNDHEIT HAT DIE CHANCE ZUM GROSSEN WURF

23. Oktober 2009 - eur Berlin, 23. Oktober 2009 – Als einen „mutigen und notwendigen Schritt“ bezeichnet der Bundesvorsitzende des Verbandes der niedergelassenen Ärzte, Dr. Klaus Bittmann, den geplanten Umbau der Finanzierung in der Gesetzlichen Krankenversicherung. Durch die Festschreibung der Arbeitgeberbeiträge und die Umstellung auf ein Pauschalensystem werde der Wirtschaftsstandort Deutschland gestärkt, da für die Zukunft das Argument entfalle, steigende Krankenversicherungsbeiträge vernichten über die Lohn-Nebenkosten Arbeitsplätze.

eur Berlin, 23. Oktober 2009 – Als einen „mutigen und notwendigen Schritt“ bezeichnet der Bundesvorsitzende des Verbandes der niedergelassenen Ärzte, Dr. Klaus Bitt-mann, den geplanten Umbau der Finanzierung in der Gesetzlichen Krankenversiche-rung. Durch die Festschreibung der Arbeitgeberbeiträge und die Umstellung auf ein Pauschalensystem werde der Wirtschaftsstandort Deutschland gestärkt, da für die Zu-kunft das Argument entfalle, steigende Krankenversicherungsbeiträge vernichten über die Lohn-Nebenkosten Arbeitsplätze.
„Der soziale Ausgleich muss endlich aus dem beitragsfinanzierten Sozialsystem in das Steuersystem, das wesentlich gerechter und umfassender die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Einzelnen abbildet. Die Kindermitversicherung muss steuerfinanziert sein, und zwar für gesetzlich wie privat Versicherte. Zudem müssen versicherungsfremde Leistungen aus der sozialen Krankenversicherung ausgegliedert und steuerfinanziert werden“, erklärt Dr. Bittmann.

„Die Einigung der Koalition im Bereich Gesundheit hat das Potential zu einem großen Wurf, wenn die entworfene Skizze und deren Optionen konsequent fortgeschrieben werden. Dies gilt insbesondere, wenn der Weg zu einer echten und gangbaren Kostenerstattung beschritten wird. Durch das Kostenerstattungssystem wird volle Transparenz für Patient und Krankenkassen hergestellt, insbesondere auch über die Höhe der Vergütung für die jeweils in Anspruch genommene ärztliche Leistung“, betont der Bundesvorsitzende.

„In der Absicht eines radikalen Umbaus des Krankenversicherungssystems sieht der NAV-Virchow-Bund die große Chance für eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung der Bevölkerung. Dies wird nicht ohne Anstrengungen und innovatives Denken aller Beteiligten gelingen.

In dem christlich-liberalen Gesundheitskonzept steckt viel ‚neue Luft‘. Jetzt müssen alle Beteiligten bereit sein, sich an diesem Wandel zu beteiligen. Das Koalitionspapier verwendet an vielen Stellen den Begriff der Eigenverantwortung. Diese neue Eigenver-antwortung gilt nicht nur für Patienten, sondern auch für die Akteure. Die niedergelassenen Ärzte und deren Verband, der NAV-Virchow-Bund wollen sich daran jedenfalls aktiv beteiligen“, betont Dr. Bittmann.

Der Virchowbund ist der einzige freie ärztliche Verband, der ausschließlich die Interessen aller niederlassungswilligen, niedergelassenen und ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete vertritt.

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