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KV-SYSTEM VOM KÖRPERSCHAFTSSTATUS BEFREIEN

18. Mai 2009 - eur Mainz, 18. Mai 2009 – Für eine Neugestaltung der Wettbewerbsordnung in der ambulanten Versorgung, die Weiterentwicklung eines Nebeneinanders von Kollektiv- und Selektivverträgen sowie die Befreiung der Kassenärztlichen Vereinigungen vom Körperschaftsstatus hat sich der NAV-Virchow-Bund ausgesprochen. Dadurch würden die niedergelassenen Ärzte einen Teil ihrer Freiberuflichkeit zurückbekommen und die Chance auf eine angemessene Vergütung erhalten, erklärten der Bundesvorstand und die Landesgruppenvorsitzenden auf einer gemeinsamen Sitzung in Mainz.

eur Mainz, 18. Mai 2009 – Für eine Neugestaltung der Wettbewerbsordnung in der ambulanten Versorgung, die Weiterentwicklung eines Nebeneinanders von Kollektiv- und Selektivverträgen sowie die Befreiung der Kassenärztlichen Vereinigungen vom Körperschaftsstatus hat sich der NAV-Virchow-Bund ausgesprochen. Dadurch würden die niedergelassenen Ärzte einen Teil ihrer Freiberuflichkeit zurückbekommen und die Chance auf eine angemessene Vergütung erhalten, erklärten der Bundesvorstand und die Landesgruppenvorsitzenden auf einer gemeinsamen Sitzung in Mainz.

Der Verband der niedergelassenen Ärzte habe die Rolle der KVen von Beginn an mitgetragen. Der Verlust des Sicherstellungsmonopols und der schwindende honorar- und strukturpolitischen Gestaltungsspielraum hätten aus ärztlicher Selbstverwaltung eine staatsuntergeordnete Behörde gemacht, kritisiert der NAV-Virchow-Bund. „Es wäre falsch, aus Loyalität zu dem heutigen KV-System revisionär die bestehende Entwicklung auszublenden“, heißt es in einem Positionspapier des Verbandes, das am Wochenende verabschiedet wurde.

In der momentanen Umbruchsituation wird ein bisher geschütztes Spielfeld in großen Teilen den Kräften des freien Marktes überlassen. „Ein Verband, der die Interessen der niedergelassenen Ärzte vertritt, hat bei diesen Rahmenbedingungen neue Aufgaben und Herausforderungen“, so der NAV-Virchow-Bund. Deshalb müssten die Optionen für neue Vertrags- und Versorgungskonzepte im Sinne der Mitglieder und der Ärzteschaft genutzt werden.

Die niedergelassenen Ärzte fordern die Umsetzung einer frei verhandelten, betriebswirtschaftlich kalkulierten, regionalen Gebührenordnung mit dem Ziel, die Leistungsfähigkeit der ambulanten Medizin realistisch abzubilden und die wohnortnahe ambulante Versorgung zu erhalten. Parallel soll ein sozial gestaltetes Kostenerstattungssystem eingeführt werden, um die Krankenversicherung als solidarisches und freiheitliches System zu bewahren und zukunftsfähig auszugestalten.

Für die Kassenärztlichen Vereinigungen fordert der Verband der niedergelassenen Ärzte die Befreiung vom Körperschaftsstatus. So könnten sie bei der Verhandlung regionaler Gebühren-ordnungen wieder originäre Interessenvertretung der Ärzteschaft übernehmen. Die derzeitigen standespolitischen Aktivitäten des KV-Systems sind rückwärtsgewandt und verkennen die Realitäten im Gesundheitssystem.

Positionspapier zur Zukunft des KV-Systems (116 KB) kann hier heruntergeladen werden.

Der NAV-Virchow-Bund ist der einzige freie ärztliche Verband, der ausschließlich die Interessen aller niederlassungswilligen, niedergelassenen und ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete vertritt.

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