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KVEN VERABSCHIEDEN SICH VON DER INTERESSENVERTRETUNG FÜR ÄRZTE

30. Januar 2008 - eur Berlin, 30. Januar 2008 – Der NAV-Virchow-Bund distanziert sich deutlich von den heutigen Äußerungen einiger Kassenärztlichen Vereinigungen zum Gesundheitsfonds, die den Anschein erwecken im Namen von „Ärzteverbänden“ zu sprechen.

eur Berlin, 30. Januar 2008 – Der NAV-Virchow-Bund distanziert sich deutlich von den heutigen Äußerungen einiger Kassenärztlichen Vereinigungen zum Gesundheitsfonds, die den Anschein erwecken im Namen von „Ärzteverbänden“ zu sprechen.

„Mit dem Appell von neun Kassenärztlichen Vereinigungen an die Bundesregierung, den Gesundheitsfonds auf Biegen und Brechen einzuführen, verabschieden sich diese KVen endgültig von der Interessenvertretung der niedergelassenen Ärzte“, erklärt der Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, Dr. Klaus Bittmann. Diese KVen hätten immer noch nicht begriffen, „dass der von ihnen verteilte Kuchen immer weiter zusammen fällt. Stattdessen versuchen sie, die Reste an Krümel als eine Torte zu verkaufen. Der Gesundheitsfonds ist und bleibt ein Instrument eine zentralistischen Mittelverteilung.“

Das zukünftige Beitragsaufkommen über den Gesundheitsfonds werde politisch bestimmt sein und sich nicht am tatsächlichen Bedarf orientieren. Wenn die unterzeich-nenden KVen behaupten, der Fonds sei eine ‚realistische Chance die chronische Unterfinanzierung im System zu beenden‘ streuen sie ihren Ärzte Sand in die Augen. „Das Geld wird hinten und vorne nicht reichen“, prophezeit Dr. Bittmann. Der ermittelte Bedarf macht voraussichtlich einen Beitragssatz von mindestens 15,5 Prozent nötig. Politisch festgelegt wird er aus psychologischen Gründen bei höchstens 14,9 Prozent. Das heißt: es fehlen mindestens sechs Milliarden Euro, das sind hochgerechnet mehr als ein Viertel der Ausgaben für die ambulante ärztliche Behandlung.

Statt Hoffnungen zu wecken, sollten die KV-Chefs in der Wirklichkeit ankommen: Nach dem der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Dr. Andreas Köhler, das Jahr 2008 bereits als das „Tal der Tränen“ ausgerufenen hat, steuern die Ärzte im Jahr 2009 in eine Schlucht der Hoffnungslosigkeit.

Umso deutlicher wird, dass der einzige Ausweg für die niedergelassenen Ärzte darin besteht, die sich bietenden Möglichkeit, neben dem Kollektivvertrag Einzelverträge mit den Krankenkassen zu schließen, zu nutzen. Diesen Realitäten verschließen sich die KV-Chefs.


Der NAV-Virchow-Bund ist der einzige freie ärztliche Verband, der ausschließlich die Interessen aller niederlassungswilligen, niedergelassenen und ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete vertritt.

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