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NACH E-CARD-VETO NORDRHEIN: BITTMANN FORDERT ALLE KAMMERPRÄSIDENTEN UND KV-VORSTÄNDE ZU DENKPAUSE AUF

30. März 2009 - eur Berlin, 30. März 2009 – „Gerade in diesen Tagen ist innerärztliche Solidarität die Basis für die Zukunft unseres Berufsstandes." Vor einem möglichen Roll-out der elektronischen Gesundheitskarte in Nordrhein fordert der Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, Dr. Klaus Bittmann, eine Denkpause.

eur Berlin, 30. März 2009 – „Gerade in diesen Tagen ist innerärztliche Solidarität die Basis für die Zukunft unseres Berufsstandes." Vor einem möglichen Roll-out der elektronischen Gesundheitskarte in Nordrhein fordert der Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, Dr. Klaus Bittmann, eine Denkpause.

Nachdem sich am Wochenende neben der Ärztekammer nun auch die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein gegen den Roll-out der eCard in Nordrhein ausgesprochen hat, steht die gesamte verfasste nordrheinische Ärzteschaft gegen das Projekt der elektronischen Gesundheitskarte in der vorliegenden Form.

In einem Offenen Brief an alle Präsidenten der Ärztekammern und alle Vorstände der Kassenärztlichen Vereinigungen fordert Dr. Bittmann, die auf dem 111. Deutschen Ärztetag in Ulm von der deutschen Ärzteschaft erhobenen und immer noch nicht umgesetzten Forderungen erneut zu reflektieren:

„Das Projekt der elektronischen Gesundheitskarte darf sich nicht verselbständigen“, betont Dr. Bittmann. Schließlich habe das Projekt den Bedingungen des Gesetzgebers und der Protagonisten zu folgen und nicht denen der Industrie.

„Dies ein kein taktisches Geplänkel, sondern unsere berechtigte Sorge, dass durch das Schaffen von Fakten ein Irrweg beschritten wird“, erklärt Dr. Bittmann und wirft in seinem Offenen Brief einen Katalog von Fragen auf: So etwa die Problemstellung, ob die serverabhängige Chipkarte die einzige Lösung sei oder ob die Freiwilligkeit bei der Online-Anbindung nur vorübergehend während der Einführungsphase gelte. Schließlich müsse das Projekt einer Kosten-Nutzen-Kalkulation unterzogen werden. „Bei begrenzten Ressourcen und zunehmender Mittelverknappung im Gesundheitswesen muss dies auch für Prestigeobjekte des Bundesgesundheitsministeriums gelten“, so Dr. Bittmann.

Lesen Sie den Offenen Brief an die Präsidenten der Landesärztekammern und der Bundesärztekammer sowie an die Vorstände der Kassenärztlichen Vereinigungen und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung hier.

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