Landesgruppen Baden-Württemberg Bayern Saarland Rheinland-Pfalz Hessen Nordrhein Westfalen-Lippe Niedersachsen / Bremen Hamburg Schleswig-Holstein Mitteldeutschland Mitteldeutschland Mitteldeutschland Mecklenburg-Vorpommern Berlin/Brandenburg

Aktuelles

NAV-VIRCHOW-BUND BEKRÄFTIGT SEINE POSITIONEN ZUR GESUNDHEITSPRÄMIE

14. Juli 2004 - eur Berlin, 14. Juli 2004 – Der NAV-Virchow-Bund, der Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands, bekräftigt in der aktuellen Diskussion um die Finanzierung des Gesundheitswesens seine Position zur Einführung einer Gesundheitsprämie. „Seit dem Jahr 2002, als wir unser Grundsatzpapier dazu vorstellten, haben sich immer mehr Akteure im Gesundheitswesen unseren Positionen angeschlossen“, stellt der Bundesvorsitzende Dr. Maximilian Zollner fest.

eur Berlin, 14. Juli 2004 – Der NAV-Virchow-Bund, der Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands, bekräftigt in der aktuellen Diskussion um die Finanzierung des Gesundheitswesens seine Position zur Einführung einer Gesundheitsprämie. „Seit dem Jahr 2002, als wir unser Grundsatzpapier dazu vorstellten, haben sich immer mehr Akteure im Gesundheitswesen unseren Positionen angeschlossen“, stellt der Bundesvorsitzende Dr. Maximilian Zollner fest.

In dem Grundsatzpapier ist die Forderung nach einer Gesundheitsprämie enthalten, die pro Einwohner zu zahlen ist. Der derzeitige Versicherungsanteil der Arbeitgeberseite soll festgeschrieben und mit dem Lohn steuerneutral ausbezahlt werden. Die Gesetzliche Krankenversicherung beinhaltet die umfassende medizinische Grundversorgung. Das Leistungsspektrum wird von allen Krankenkassen einheitlich festgelegt und gemeinsam angeboten.

Ein sozial verträglicher Selbstbehalt bis zu einer vom Gesetzgeber festgelegten Obergrenze bei ärztlichen Leistungen und Medikamenten trägt zusätzlich zur Beitragsentlastung bei, bekämpft die Vollkaskomentalität und schärft das Kostenbewusstsein der Versicherten. Kinder müssen von einer Zuzahlung ausgenommen werden. Für Sozialschwache gibt es Härteklauseln.

Durch Einführung der Kostenerstattung wird der Solidarmissbrauch im System drastisch verringert. Durch diese Rationalisierungsreserve kann entweder die die Gesundheitsprämie verringert oder der staatliche Zuschuss für Geringverdiener und Kinder erhöht werden.

Um das System angesichts der demographischen Entwicklung zukunftsfähig zu gestalten, garantiert ein Kapitaldeckungsverfahren die notwendigen Alterungsrückstellungen. „Diese Demographie-Reserve fehlt mittlerweile bei nahezu allen Pauschal-Modellen“, bemängelt Dr. Zollner.

„Mit der so genannten ‚Bürgerversicherung‘ bleibt die Finanzierung weiterhin instabil, weil sie nicht von der Konjunktur unabhängig wird“, bekräftigt Dr. Zollner. Dadurch werde die Behandlung der Kranken analog der Kassenlage weiterhin rationiert, statt sich am Krankheitsbild der Menschen und dem medizinischen Fortschritt zu orientieren.

Außerdem breche mit der Bürgerversicherung eine „Flutwelle der Bürokratie“ über das Gesundheitswesen ein, da durch die Erfassung der unterschiedlichen Einkommensarten quasi eine zweite Finanzverwaltung aufgebaut werden muss.

Hier finden Sie das Grundsatzpapier
„Gerüst für ein neues zukunftsfähiges und generationengerechtes Gesundheitssystem“ aus dem Jahre 2002

Der NAV-Virchow-Bund ist der einzige freie ärztliche Verband, der ausschließlich die Interessen aller niederlassungswilligen, niedergelassenen und ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete vertritt.

NAV-Virchow-Bund, Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands
Leiter der Pressestelle: Klaus Greppmeir
Pressereferenten: Thomas Hahn, Julia Bathelt
Chausseestraße 119b, 10115 Berlin
Telefon (03 0) 28 87 74 - 0, Fax (03 0) 28 87 74 - 1 15,
Email: presse@nav-virchowbund.de
NAV-Virchow-Bund im Internet: http://www.nav-virchowbund.de

Der Virchowbund ist der einzige freie ärztliche Verband, der ausschließlich die Interessen aller niederlassungswilligen, niedergelassenen und ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete vertritt.

Virchowbund
Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands
Leiter der Pressestelle: Klaus Greppmeir
Pressereferent: Adrian Zagler
Chausseestraße 119b
10115 Berlin
Tel: 030 / 28 87 74 - 0
Fax: 030 / 28 87 74 - 115
E-Mail: presse@virchowbund.de
Web: www.virchowbund.de
Twitter: www.twitter.com/virchowbund

Mediacenter

Fotos, Videos und andere Downloads finden Sie in unserem Mediacenter.

Zu den Downloads

Ansprechpartner

Klaus Greppmeir
Hauptgeschäftsführer
Leiter der Pressestelle

Chausseestraße 119b
10115 Berlin
Tel: 030 / 28 87 74 0
Fax: 030 / 28 87 74 115
klaus.greppmeir@virchowbund.de