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NIEDERGELASSENE ÄRZTE POSITIONIEREN SICH ZUR GESUNDHEITSPOLITIK IN EUROPA

07. April 2009 - eur Berlin, 7. April 2009 – Mit einem klaren Ja bekennt sich der NAV-Virchow-Bund zum europäischen Einigungsprozess, verknüpft seine Zustimmung jedoch mit der Forderung, die nationalen Gesundheitssysteme zu erhalten und regionale Strukturen zu stärken. „Die Gesundheitssysteme der europäischen Staaten sind nicht zu vereinheitlichen. Einheitstendenzen bedeuten stets eine Nivellierung nach unten“, heißt es in einem Positionspapier zur Gesundheitspolitik in der EU, das im Vorfeld der anstehenden Europawahl erschienen ist.

eur Berlin, 7. April 2009 – Mit einem klaren Ja bekennt sich der NAV-Virchow-Bund zum europäischen Einigungsprozess, verknüpft seine Zustimmung jedoch mit der Forderung, die nationalen Gesundheitssysteme zu erhalten und regionale Strukturen zu stärken. „Die Gesundheitssysteme der europäischen Staaten sind nicht zu vereinheitlichen. Einheitstendenzen bedeuten stets eine Nivellierung nach unten“, heißt es in einem Positionspapier zur Gesundheitspolitik in der EU, das im Vorfeld der anstehenden Europawahl erschienen ist.

Der Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands, der die gesundheits- und standespolitischen Entwicklungen in Europa seit 40 Jahren aktiv und konstruktiv begleitet, spricht sich nachdrücklich dafür aus, die ärztliche Freiberuflichkeit auf nationaler und europäischer Ebene zu wahren. Zudem fordert er, den Schutz personenbezogener Daten strikt einzuhalten und auf jede Form der zentralen Datenspeicherung zu verzichten.

Auch die europaweite Einführung der Kostenerstattung ist ein Ziel, für das sich der NAV-Virchow-Bund stark macht. Dadurch soll die Transparenz des Leistungsgeschehens verbessert und die Inanspruchnahme ambulanter medizinischer Leistungen zielgerichteter eingesetzt werden. In diesem Zusammenhang sei es auch wichtig, dass vorab verbindlich geregelt werde, wie die Inanspruchnahme ambulanter Leistungen im Ausland finanziert werde, wenn diese ohne vorherige Zustimmung des Versicherungsträgers erfolge.

Die niedergelassenen Ärzte plädieren überdies dafür, Qualitäts- und Sicherheitsstandards nicht als Steuerungsinstrument für die Gesundheitsversorgung zu missbrauchen, sondern entsprechende Standards auf dem höchsten Niveau festzulegen.

Für die im Bologna-Prozess vorgesehene Neugliederung des Medizinstudiums schlägt der NAV-Virchow-Bund zum Schutz der Patienten vor, dass nur die Kombination aus Masterabschluss und Staatsexamen dazu berechtigt, den Arztberuf auszuüben.

Das Positionspapier finden Sie hier.

Der NAV-Virchow-Bund ist der einzige freie ärztliche Verband, der ausschließlich die Interessen aller niederlassungswilligen, niedergelassenen und ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete vertritt.

NAV-Virchow-Bund, Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands
Leiter der Pressestelle: Klaus Greppmeir
Pressereferenten: Thomas Hahn, Julia Bathelt
Chausseestraße 119b, 10115 Berlin
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NAV-Virchow-Bund im Internet: http://www.nav-virchowbund.de

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