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NUR BÜROKRATIEABBAU UND ANGEMESSENE VERGÜTUNG SICHERN DIE AMBULANTE ÄRZTLICHE VERSORGUNG NACHHALTIG

22. November 2004 - eur Berlin, 22. November 2004 – „Der Erhalt der Freiberuflichkeit, der Abbau der Bürokratie und eine angemessene Vergütung sind die Voraussetzungen für die Sicherstellung einer patientennahen und flächendeckenden ambulanten ärztlichen Versorgung in Deutschland“, betonte der Bundesvorsitzende des Verbandes der niedergelassenen Ärzte Deutschlands, NAV-Virchow-Bund, anlässlich der diesjährigen Bundeshauptversammlung in Berlin. Anderenfalls folgen eine zentralisierte Versorgung mit langen Wegen für den Patienten und eine Medizin nach Programm. Beides bedeute mittel- und langfristig mehr Schaden als Nutzen.

eur Berlin, 22. November 2004 – „Der Erhalt der Freiberuflichkeit, der Abbau der Bürokratie und eine angemessene Vergütung sind die Voraussetzungen für die Sicherstellung einer patientennahen und flächendeckenden ambulanten ärztlichen Versorgung in Deutschland“, betonte der Bundesvorsitzende des Verbandes der niedergelassenen Ärzte Deutschlands, NAV-Virchow-Bund, anlässlich der diesjährigen Bundeshauptversammlung in Berlin. Anderenfalls folgen eine zentralisierte Versorgung mit langen Wegen für den Patienten und eine Medizin nach Programm.

Beides bedeute mittel- und langfristig mehr Schaden als Nutzen.
Durch demographischen Wandel und Fortschritt in der Medizin werde der Schwerpunkt der niedergelassenen Ärzte in Zukunft auf Prävention und der Behandlung von chronischen Krankheiten liegen. Dabei, so Dr. Zollner, sei es unentbehrlich, dass die beste-hende Bürokratie massiv abgebaut werde. „Bereits heute muss sich ein Kassenarzt tagtäglich mit rund 60 Arten von Formularen herumschlagen“, erläuterte Dr. Zollner. „Diese Belastung hat mit dem Arztberuf nichts mehr zu tun und hält uns von unseren eigentlichen Aufgaben ab.“

Ein weiterer entscheidender Punkt sei die Bereitstellung einer angemessenen Vergütung. „Der sich in vielen Gebieten abzeichnende Ärztemangel ist ganz eindeutig darauf zurückzuführen, dass sich in diesen Gegenden eine Praxis nicht mehr wirtschaftlich führen lässt. Ein ärztlicher Hausbesuch wird mit rund 18 Euro vergütet, vergleichen Sie das beispielsweise mit dem Preis für den Einsatz eines Schlüsselnotdienstes“, unterstreicht Dr. Zollner.

Aber die Ärzte müssten sich, so der Bundesvorsitzende, auch auf Veränderungen einstellen: „Die Strukturveränderungen, wie sie im GKV-Modernisierungsgesetz beschrieben sind, bedeuten keine Bedrohung. So ist das Arbeiten als angestellter Arzt in einem MVZ eine neue Form der Berufsausübung, die den veränderten Lebensentwürfen der Ärzteschaft Rechnung trägt.“ Auch bei Modellen der Integrierten Versorgung müssten sich die niedergelassenen Ärzte laut Dr. Zollner mehr engagieren als bislang. „Hier liegen auch für uns gute Chancen!“, erklärt Dr. Zollner.

Das Statement auf der Pressekonferenz am 22.11.2004 finden Sie hier

Die Entschliessungen der Bundehauptversammlung 2004 finden Sie hier.

Auf seiner Bundeshauptversammlung hat der NAV-Virchow-Bund, Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands sein Positionspapier aus dem Jahre 2002 überarbeitet das „Gerüst für ein neues zukunftsfähiges und generationengerechtes Gesundheitssystem“ veranschiedet.

Der NAV-Virchow-Bund ist der einzige freie ärztliche Verband, der ausschließlich die Interessen aller niederlassungswilligen, niedergelassenen und ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete vertritt.

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