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SÖDER-VORSTOSS ZUR ÄRZTLICHEN GEBÜHRENORDNUNG: MEILENSTEIN FÜR LEISTUNGSFÄHIGE AMBULANTE VERSORGUNG

05. März 2009 - eur Berlin, 5. März 2009 – Als „Meilenstein für die Weiterentwicklung eines leistungsfähigen ambulanten Gesundheitswesens“ bezeichnet der Bundesvorsitzende des Verbandes der niedergelassenen Ärzte Deutschlands den Vorstoß von Bayerns Gesundheitsminister Markus Söder, dass eine frei ausgehandelte Gebührenordnung die bisherige Verteilung durch Kassenärztliche Vereinigungen ablösen soll. Das System der Kassenärztlichen Vereinigungen als Körperschaften ist am Ende. „Die Zwitterrolle aus staatlichem Ausführungsorgan und ärztlicher Gewerkschaft ist weder zeitgemäß noch zukunftsfähig“, so Dr. Klaus Bittmann. Die KVen müssten aus dieser Zwangsjacke befreit und in den Wettbewerb entlassen werden. Das könnte die Rettung des Arztes als Freiberufler sein.

eur Berlin, 5. März 2009 – Als „Meilenstein für die Weiterentwicklung eines leistungsfähigen ambulanten Gesundheitswesens“ bezeichnet der Bundesvorsitzende des Verbandes der niedergelassenen Ärzte Deutschlands den Vorstoß von Bayerns Gesundheitsminister Markus Söder, dass eine frei ausgehandelte Gebührenordnung die bisherige Verteilung durch Kassenärztliche Vereinigungen ablösen soll. Das System der Kassenärztlichen Vereinigungen als Körperschaften ist am Ende. „Die Zwitterrolle aus staatlichem Ausführungsorgan und ärztlicher Gewerkschaft ist weder zeitgemäß noch zukunftsfähig“, so Dr. Klaus Bittmann. Die KVen müssten aus dieser Zwangsjacke befreit und in den Wettbewerb entlassen werden. Das könnte die Rettung des Arztes als Freiberufler sein.

„Die aktuellen Entwicklungen hin zu Dumpingpreisen bei niedergelassenen Haus- und Fachärzten zeigen, dass das bisherige System an die Wand fährt“, erklärt Dr. Bittmann. „Einige Arztgruppen behandeln Patienten ein Quartal lang für den Gegenwert eines Friseurbesuches. Das ist letztendlich auch ein Schlag in das Gesicht der für diesen Preis behandelten Patienten.“

Eine neue frei verhandelte Gebührenordnung müsse aber, so Dr. Bittmann, verbunden werden mit der Einführung des Kostenerstattungssystems, also der Behandlung auf Rechnung für den Patienten. Nur so entstehe Transparenz über die erbrachte Leistung und das dafür berechnete Geld. „Dann wird im Vergleich zu Arznei- und Krankenhauskosten endlich deutlich, wie und wofür die Krankenkassen die Beiträge ihrer Versicherten verwenden“, unterstreicht Dr. Bittmann.

Denn es wäre eigentlich genug Geld da, wie die Finanzergebnisse der Gesetzlichen Krankenkassen dieser Tage gezeigt haben, erläutert der Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes. Wer, wie die Gesetzlichen Krankenkassen, laufend Überschüsse produziert und sogar vier Milliarden Euro bunkern kann, der muss auch dafür sorgen, dass genügend Geld für eine wohnortnahe patientenorientierte Versorgung durch niedergelassene Ärzte bereitsteht.

Der NAV-Virchow-Bund ist der einzige freie ärztliche Verband, der ausschließlich die Interessen aller niederlassungswilligen, niedergelassenen und ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete vertritt.

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