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Stagnation an der KBV-Spitze – Jetzt ist die Zeit der freien Verbände

Berlin, 11. März 2011 - Bei der Wahl zum Vorsitz der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) haben sich die Delegierten für eine weitere Amtsperiode des bestehenden Vorstandsduos aus Andreas Köhler und Carl-Heinz Müller ausgesprochen. „Damit erleben wir das befürchtete 'Weiter-So' in der ärztlichen Selbst-verwaltung“, kommentiert der Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, Dr. Dirk Heinrich, das Votum.

Dennoch sei es nun an der Zeit, nach vorn zu schauen: „Angesichts des Grabens, der sich auch und gerade nach dieser Wahl durch die Selbstverwaltungsgremien zieht, ist nun die hohe Zeit der fachübergreifenden Verbände gekommen. Freie Berufsverbände, wie der Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands, sammeln Ärzte aller Fachrichtungen und zeigen, dass vereintes Kämpfen für eine verbesserte Versorgung keine graue Theorie oder nur ein Wunschgedanke ist“, konstatiert Dr. Heinrich. Mit Blick auf die enormen berufspolitischen Herausforderungen der kommenden sechs Jahre macht der Bundesvorsitzende weiterhin klar: „Wir brauchen jetzt ein starkes 'außerparlamentarisches Engagement' einer kritischen Ärzteschaft.“

Obwohl die ärztliche Selbstverwaltung nach der Wahl alles andere als gestärkt dastünde, müssten die Probleme im niedergelassenen Bereich schnellstens angegangen werden, fordert Dr. Heinrich. Partientenfeindliche Budgetierungsvorgaben, Unterversorgung im ländlichen Raum und ein Übermaß an Bürokratie in den Praxen seien die drängenden Problemfelder, die eine harte Auseinandersetzung mit Politik und Krankenkassen erforderten. „Dies alles kann nicht weitere sechs Jahre warten“, mahnt der Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes.

Der Virchowbund ist der einzige freie ärztliche Verband, der ausschließlich die Interessen aller niederlassungswilligen, niedergelassenen und ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete vertritt.

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