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Steigende Verwaltungskosten: Wirtschaftlichkeitsprüfung für Kassen

Köln, 04. August 2003 - Als in der heutigen Lage völlig inakzeptabel bezeichnet der NAV-Virchow-Bund den Umgang der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) mit den Beiträgen der Versicherten. Im vergangenen Jahr sind die Verwaltungskosten der GKV mit über 8 Milliarden Euro auf ein neues Rekordhoch gestiegen. „Dies ist durch nichts zu rechtfertigen“, unterstreicht der Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, Dr. Maximilian Zollner. Ein Einfrieren der Verwaltungskosten per Gesetz helfe hier nicht weiter. „Es müssen endlich die Strukturen der Verwaltungskosten durchleuchtet und verändert werden“, so Dr. Zollner weiter.

Der NAV-Virchow-Bund, Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands, fordert angesichts dieser Entwicklung, dass die Politik wirksame Wirtschaftlichkeitsprüfungen für die gesetzlichen Krankenkassen und eine Pflicht zur nachvollziehbaren Offenlegung der Verwaltungsausgaben einführt.

„Es ist nicht hinnehmbar, dass die Verwaltungskosten steigen, ohne dass dafür plausible Begründungen vorgelegt werden müssen“, betont Dr. Zollner.

Der Virchowbund ist der einzige freie ärztliche Verband, der ausschließlich die Interessen aller niederlassungswilligen, niedergelassenen und ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete vertritt.

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