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USB-SYSTEMATIK MUSS UMGEHEND IN TESTREGIONEN EINGEFÜHRT WERDEN

02. Juni 2008 - eur Berlin, 2. Juni 2008 – „In mindestens einer Testregion der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) muss die gematik jetzt umgehend die USB-Technologie einführen“, fordert der Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, Dr. Klaus Bittmann. Dies sei die logische Konsequenz aus den Beschlüssen des 111. Deutschen Ärztetages in Ulm. Dieser hat neben Prüfsteinen für die Einführung der eGK auch die Implementierung alternativer Techniken, namentlich der USB-Technologie, gefordert. In den Testregionen müsse dieses Verfahren nun technik- und ergebnisoffen erprobt werden. „Bundesärztekammer und Kassenärztliche Bundesvereinigung sind als Gesellschafter der gematik jetzt in der Pflicht, die Beschlüsse umzusetzen und die zeitgemäße USB-Technik durch deren Testeinsatz endlich zu würdigen“, so Dr. Bittmann.

eur Berlin, 2. Juni 2008 – „In mindestens einer Testregion der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) muss die gematik jetzt umgehend die USB-Technologie einführen“, fordert der Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, Dr. Klaus Bittmann. Dies sei die logische Konsequenz aus den Beschlüssen des 111. Deutschen Ärztetages in Ulm. Dieser hat neben Prüfsteinen für die Einführung der eGK auch die Implementierung alternativer Techniken, namentlich der USB-Technologie, gefordert. In den Testregionen müsse dieses Verfahren nun technik- und ergebnisoffen erprobt werden. „Bundesärztekammer und Kassenärztliche Bundesvereinigung sind als Gesellschafter der gematik jetzt in der Pflicht, die Beschlüsse umzusetzen und die zeitgemäße USB-Technik durch deren Testeinsatz endlich zu würdigen“, so Dr. Bittmann.

Begründet wurde der von Delegierten des NAV-Virchow-Bundes mitverfasste Ärztetags-Antrag damit, dass mittlerweile Technologien für USB-Karten existierten, die alle Ziele erreichen könnten, welche die eGK nach den gesetzlichen Vorgaben erfüllen sollte. Die USB-Technologie sei viel schneller einzuführen als die Systematik der gematik mit zentralen Speichern. Die zentrale Speicherung und die theoretisch mögliche Verwertung der Daten durch Dritte fielen dabei aus.

USB-Karte oder -Stick befinden sich als Speichermedium in der Hand des Patienten, das er zum behandelnden Arzt mitbringt. Dadurch liegt anders als bei den aktuell getesteten elektronischen Gesundheitskarten die Datenhoheit – juristisch und physisch – bei ihm als Patient, was nicht zuletzt der Deutsche Ärztetag in Münster vor einem Jahr als Forderung beschlossen hat. Schließlich ist die chipbasierte eGK als technisch
überholt anzusehen und besitzt eine wesentlich geringere Speicherkapazität als die zu testende moderne USB-Technologie.

Der NAV-Virchow-Bund ist der einzige freie ärztliche Verband, der ausschließlich die Interessen aller niederlassungswilligen, niedergelassenen und ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte aller Fachgebiete vertritt.

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