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WARTEZEITEN BELASTEN ARZT-PATIENTEN-VERHÄLTNIS NICHT

31. August 2009 - eur Berlin, 31. August 2009 – „Die Wartezeiten belasten das positive Arzt-Patienten-Verhältnis nicht“, dies erklärt Dr. Klaus Bittmann, Vorsitzender des Verbandes der niedergelassenen Ärzte Deutschlands. Die Brendan-Schmittmann-Stiftung des NAV-Virchow-Bundes hat jetzt die Ergebnisse der Studie „Vertragsärzte im Urteil ihrer Patienten“ vorgestellt. Diese wurde im Rahmen des Qualitätsprojektes „Praxisbewertung“ der Brendan-Schmittmann-Stiftung zur Beurteilung von Praxisräumen, Praxisteam und Vertragsärztinnen/Vertragsärzten durchgeführt.
Die für den vorgestellten Bericht ausgewerteten Fragebogen wurden von Anfang Oktober 2008 bis Ende April 2009 an die Patienten ausgegeben. Bis einschließlich 15. Juni 2009 lagen 2.379 ausgefüllte Fragenbogen aus 58 Praxen vor.

eur Berlin, 31. August 2009 – „Die Wartezeiten belasten das positive Arzt-Patienten-Verhältnis nicht“, dies erklärt Dr. Klaus Bittmann, Vorsitzender des Verbandes der niedergelassenen Ärzte Deutschlands. Die Brendan-Schmittmann-Stiftung des NAV-Virchow-Bundes hat jetzt die Ergebnisse der Studie „Vertragsärzte im Urteil ihrer Patienten“ vorgestellt. Diese wurde im Rahmen des Qualitätsprojektes „Praxisbewertung“ der Brendan-Schmittmann-Stiftung zur Beurteilung von Praxisräumen, Praxisteam und Vertragsärztinnen/Vertragsärzten durchgeführt.

Die für den vorgestellten Bericht ausgewerteten Fragebogen wurden von Anfang Oktober 2008 bis Ende April 2009 an die Patienten ausgegeben. Bis einschließlich 15. Juni 2009 lagen 2.379 ausgefüllte Fragenbogen aus 58 Praxen vor.
Im Einzelnen lassen sich zu den Wartezeiten folgende Detailaussagen anführen:

• Die Bewertungen der anfallenden Wartezeiten bei den Arztbesuchen fallen sehr differenziert aus. Zahnarztpatienten sind deutlich häufiger zufrieden als Patienten von Haus- und Fachärzten (Hausärzte: 67,47 Prozent; Fachärzte: 66,34 Prozent; Zahnärzte: 90,98 Prozent). Offensichtlich werden die Erwartungen der Patienten der Haus- und Fachärzte an die Wartezeiten unzureichender erfüllt. Ein Ergebnis, das mit der unterschiedlichen Länge des Arbeitstages und dem ebenfalls sehr unterschiedlichen täglichen Patientenaufkommen in den Praxen in Zusammenhang stehen dürfte.

• Die Wartezeit bei den Zahnärzten beträgt im Durchschnitt 20,10 Minuten, sie beträgt damit nur die Hälfte der Zeit, die Patienten beim Hausarzt (40,32 Minuten) bzw. beim Facharzt (38,85 Minuten) einplanen müssen.

• Bemerkenswert ist, dass die von den Patienten akzeptierte Wartezeit maximal um sieben Minuten von der tatsächlichen Wartezeit abweicht. Die Patienten der Hausärzte akzeptieren eine Wartezeit von 33,80 Minuten und liegen damit 6,52 Minuten unter der tatsächlichen Wartezeit. Bei den Zahnärzten ist die akzeptierte sogar länger als die tatsächliche Wartezeit (7,33 Minuten).

Nach einer Pilotphase und einer umfassenden methodologischen Revision des gesamten Instrumentariums durch den neuen Kooperationspartner – das Institut für Soziologie der Technischen Universität Dresden – bearbeitet die Brendan-Schmittmann-Stiftung die Thematik „Vertragsärzte im Urteil ihrer Patienten“ seit Herbst 2008 erneut. Den Praxen, die an diesem Projekt teilnehmen, werden auf der Basis von Patientenbefragungen Daten zur Verfügung gestellt, die mit den Daten aller teilnehmenden Praxen und denen der Fachgruppe verglichen werden und so Stärken und Schwächen aufzeigen.

Für die kontinuierliche Weiterführung des Qualitätssicherungsprojektes sucht die Brendan-Schmittmann-Stiftung weitere Vertragsärzte. Bei Interesse an einer Teilnahme wie auch an den Ergebnissen der vollständigen Studie (gegen eine Schutzgebühr von 20 Euro) bitte die folgenden Kontaktmöglichkeiten nutzen: Im Internet: www.nav-virchowbund.de (unter der Rubrik „Stiftung“) oder direkt bei der Brendan-Schmittmann-Stiftung, Chausseestraße 119b, 10115 Berlin, Telefon: 030 / 288 774 26, Fax: 030 / 288 774 15

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